Subjektiv durchs Objektiv: Meine Fotoblicke aufs „Land des Lächelns“

Thailand ist vielseitig. Thailand ist bunt. Thailand ist ein Foto-Mekka. Seit 2006 bereise ich dieses Land. Die Fotos hier halten meine Augenblicke im „Land des Lächelns“ fest: subjektiv durch Kamerabjektiv. Viel Spaß beim Betrachten.

von Stephan Schweitzer

Thailand ist vielseitig. Thailand ist bunt. Thailand ist ein Mekka für Fotografinnen und Fotografen.

Seit 2006 bereise ich dieses Land, mal nur für 144 Stunden, mal für drei Monate, meist irgendetwas dazwischen. Oft an der Seite meiner Frau und ihrer thailändischen Familie, manchmal alleine auf meinen Streifzügen durch Highlights, Untiefen und Normalitäten des thailändischen Lebens.

Die Fotos und Texte, die ich auf dieser Website meiner Frau veröffentlichen darf, halten diese meine Augenblicke im „Land des Lächelns“ fest. Nicht wohlbekannte touristische Perspektiven, sondern das, was mir im thailändischen Alltag vor das Kamera-Objektiv läuft, von mir gesucht oder gefunden und empfunden wird. Alles in allem also ein persönlicher, subjektiver Blick auf das Leben in den Städten und Dörfern, auf ein Land und seine Menschen voller Vielseitigkeit, voller Lächeln und voller Geheimnisse.

Mit meiner Kamera habe ich verschiedene Regionen Thailands besucht, aber längst noch nicht alle! Manchmal schnappe ich dabei auch ein paar Geschichten auf. Und mache mir meine Gedanken dazu. Nichts davon ist allgemeingültig. Keine Aussage erhebt den Anspruch auf die absolute Wahrheit. Die Fotos und Stories auf dieser Website sind schlicht meine persönliche Hommage an Thailand, die nicht zuletzt entstanden ist aus Dankbarkeit und aus Verbundenheit zu vielen freundlichen, hilfsbereiten und aufgeschlossenen Thailänderinnen und Thailändern, die ich kennen lernen durfte.

Und es soll vielleicht ein kleiner Beitrag dafür sein, dass wir „Farang“ – wie westliche Ausländer in Thailand oft bezeichnet werden – ein wenig mehr Verständnis für „Thainess“, also das thailändische Wesen, die thailändische Lebensart, das Denken und Handeln der Thais entwickeln. Denn: „Wir sind eine Welt: Alle Menschen sind gleich und jeder ist anders.“

Schließlich sind meine Texte und Fotos hier und auf meinem eigenen Blog http://www.saar-polygon.de zu anderen Themen und Reisen eine persönliche Herausforderung in Bezug auf das Schreiben und das Fotografieren.

Einen kleinen Einblick in meine fotografischen Streifzüge durch „mein“ Thailand zeigt eine meiner Youtube-Fotoshows hier, die ich zum einjährigen Bestehen meines ehemaligen Thailand-Blogs „scontour“ erstellt hatte:

Gesichter aus vier Wochen Thailand

Die Sonne schenkt mir am letzten Abend meiner vier Wochen in Thailand ein Extra-Spektakel: Sie versinkt vollständig im Meer, ohne vorher im Dunst zu verschwinden. Danke, #Thailand, für eine neuerliche gute Zeit im „Land des Lächelns.“

Die Sonne schenkt mir am letzten Abend meiner vier Wochen in Thailand ein Extra-Spektakel: Sie versinkt vollständig im Meer, ohne vorher im Dunst zu verschwinden. Danke, Thailand, für eine neuerliche gute Zeit im „Land des Lächelns.“

Wenige Stunden vor dem Rückflug hat mich die übliche Geschäftigkeit des Reisens und seiner Vorbereitung noch nicht erreicht. Denn noch sitze ich auf meiner Terrasse mit Blick auf die „Bay of Siam“ und versuche, die letzten Momente, in denen der Lauf des Sonne und das Geräusch der Wellen Bild und Takt bestimmen, zu bewahren. Und diese Momente in meinen Erinnerungen zu speichern, um sie vielleicht wieder abzurufen, wenn ich bald zurück im Nieselregen der deutschen Spätwinterzeit bin. Trotzdem freue ich mich auf Zuhause, auf mein „Geheischnis“ – wie der Saarländer so wundervoll lautmalt.

Vier Wochen Thailand, zehn Orte, über 2.000 Auto-Kilometer zwischen Sattahip und Bangkok, Chon Buri und Surin. Neues entdeckt und Altes wiedergesehen. Menschen getroffen – manchmal nur für Sekunden per Kameraobjektiv, manchmal für ein paar Stunden oder Tage persönlich. Ich habe mich bewusst dem Megacity-Life von Bangkok ausgesetzt und den Untiefen Pattayas. Ich habe die Ruhe, Abgeschiedenheit und Trägheit des Isaan genossen. Ich bin in den „normalen“ Alltag der Industriestadt Chon Buri eingetaucht. Und kehrte schließlich an „meinen Beach“ zurück, wo genügend Leben ist, um sich nicht zu langweilen, aber ausreichend Ruhe, die Muße und Entspannung garantiert. Das ist nicht überall in Thailand so. Mir ermöglicht dieser Platz einen Zustand und eine Phase des Glücks. Vorübergehend, natürlich, wie alles im Leben. Denn kaum hat diese Phase begonnen, so endet sie auch schon wieder. Panta rhei. Und alles ist endlich.

Ich habe ein paar Geschichten im Gepäck und einige Fotos aus Sattahip, Bang Sare, Ban Amphur, Jomtien, Pattaya, Bang Saen, Chon Buri, Bangkok, Sisaket und Surin. Die Fotos und die Geschichten dazu werde ich hier sukzessive veröffentlichen. Bis zu meinem nächsten Thailand-Trip.

Eine kleine Foto-Vorschau enthält dieser Blogbeitrag: Gesichter aus vier Wochen Thailand. Und wer mir bei Instagram oder Facebook unter http://www.instagram.com/sc_ontour bzw. www.facebook.com/stephan.schweitzer folgt, konnte schon ein paar Eindrücke, „making ofs“ und „behind the scenes“ meines Blogs und meiner kommenden Blog-Beiträge erhaschen.

Viel Spaß damit und bis bald auf mehr bei www.scontour.wordpress.com

P.S.:

Seit Ende Dezember 2018 gibt es diesen Blog. Zwischenzeitlich sind fast 13.000 Klicks und fast 5.000 Besucher gezählt. Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich für dieses große Interesse bedanken. Damit hätte ich nie gerechnet und sehe dieses Interesse als Verpflichtung und Motivation, hier regelmäßig Neues über Thailand zu veröffentlichen. Feedback ist dabei jederzeit sehr willkommen. Hier, bei Facebook oder per Mail. Auch dafür: Danke.

Ban Amphur, 8.3. 2019